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Drei Fragen an Andi Schmid

„Mein Ziel ist (…) einen Beitrag zur Diversifizierung der Obstproduktion zu leisten.“

Die ökologische Züchtung von Obst ist eine besondere Herausforderung, denn bis eine neue Obstsorte angemeldet wird, können locker 25 Jahre ins Land gehen. Andi Schmid hat sich dieser Aufgabe angenommen und züchtet ökologische Pfirsichsorten in Graubünden. Hier beantwortet er kurz und knapp drei schnelle Fragen zu seiner Arbeit als Pfirsichzüchter.

Warum bist du ökologischer Pflanzenzüchter geworden?
Öko interessierte mich schon als Kind. Und das Pflanzenzüchten ist bei mir eine Alterserscheinung.

An welcher Kultur hast du zuletzt gearbeitet und was ist das Besondere an ihr?
Ich befasse mich mit dem Pfirsich, weil ich überzeugt bin, dass diese Obstart ein bei weitem noch nicht ausgeschöpftes Potential in Mittel- bis Nordeuropa hat. Dabei geht es nicht darum, die in großen Mengen und zu günstigen Preisen aus Südeuropa importierten Früchte zu konkurrenzieren. Mein Ziel ist vielmehr einen Beitrag zur Diversifizierung der Obstproduktion zu leisten.

Welche Superkraft braucht man als ökologisch arbeitender Pflanzenzüchter?
Die Geduld und die Ungeduld zielführend einzusetzen.

 

Hintergrund: DEST ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für die Forschung und Entwicklung in den Bereichen biologische Obstsortenzüchtung und -selektion engagiert. Damit soll ein Beitrag zur ressourcenschonenden Obstproduktion und zur Erhaltung bzw. Förderung eines vielfältigen biologischen Obstbaus, der Biodiversität und einem abwechslungsreichen Landschaftsbild geleistet werden.

Der Züchter betrachtet den Ast eines Pfirsichbaumes.
Andi Schmid zwischen seinen Pfirsichbäumen; Foto: PICTURE@ANNETTEFISCHER
Das Bild zeigt einen sehr rotfleischigen aufgeschnittenen Pfirsich.
Ein Pfirsich aus der Zuchtarbeit von Andi Schmid; Foto: PICTURE@ANNETTEFISCHER

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