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25.03.2024

Verwässerung der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU bedroht die Vielfalt

Die geplante massive Abschwächung der Umweltambitionen im Rahmen der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in der EU rufen Bestürzung bei Bio- und Umweltverbänden hervor. Denn die ökologischen Mindestanforderungen, die die Betriebe erfüllen müssen um Förderungen zu bekommen, sollen nun abgeschwächt werden. Das heißt, dass Betriebe, die Flächen aus der Nutzung nehmen, um dort z. B. Hecken oder Bäume wachsen zu lassen und damit etwas für den Natur- und den Klimaschutz zu tun, diese Maßnahmen nicht mehr angemessen honoriert bekommen.

Das trifft vor allem Bio-Betriebe und nachhaltig wirtschaftende Betriebe. Dies wäre ein Rückschritt was Natur- und Klimaschutz anbelangt. All das geschieht mit der Begründung Bürokratie abzubauen. Aber wenn wir mehr Klimaschutz in der Landwirtschaft wollen und weniger Pestizide auf den Äckern, dann geht dies nur mit einer Anhebung der ökologischen Grundanforderungen und nicht durch deren Schwächung!

Mehr zu diesem komplexen Thema erfahren Sie hier:
-   offener Brief an Bundeskanzler Scholz, den die AbL gemeinsam mit Bioland und anderen Organisationen verfasst hat. 
-    Hier geht es zu einer Videobotschaft von Kai Niebert, dem Präsidenten des Deutschen Naturschutzringes. Zum Video auf YouTube
-    Hier finden Sie eine tiefergehende Analyse der Vorschläge der EU zur Agrarreform auf der Seite von ARC2020 (auf Englisch).

Gewitter über Getreidefeld
Foto: Alois Wonaschütz/Pixabay

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