Aktuelles

13.05.2026

Geht da noch was…..?

Weitere Verzögerung bei EU-Abstimmung zur Deregulierung der Gentechnik. Empörung wegen fehlender Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebensmittel. 

Anfang Mai sollte der Ausschuss für Umweltfragen des EU-Parlaments (ENVI) als vorletzte Instanz die geplante Deregulierung der Gentechnik (Trilog-Beschluss) abnicken. Da jedoch über 30 Änderungsanträge gestellt wurden, musste die Abstimmung verschoben werden auf Anfang Juni. In der Folge wird vermutlich auch die finale Abstimmung im EU-Parlament, die bisher für den 19.5. angesetzt war, neu terminiert. 

Zugleich wächst der Druck auf die EU-Abgeordneten bezüglich der Deregulierung der neuen Gentechnik in der Landwirtschaft. Bereits über 150.000 Menschen haben ein E-Mail an die EU-Abgeordneten geschrieben und fordern, dass sie auch in Zukunft wissen wollen, was in unserem Essen ist. Dies fordert auch ein breites Bündnis aus der Bio-Branche, genauso wie 376 Unternehmen aus der Lebensmittelbranche.

Der kritisierte Gesetzentwurf sieht vor, dass Pflanzen aus neuen gentechnischen Verfahren (wie z.B. der Genschere CRISPR/Cas) zukünftig ohne Kennzeichnung, Rückverfolgbarkeit und ohne vorherige Risikoprüfung vermarktet werden dürfen. Dies würde die Wahlfreiheit der Verbraucher*innen einschränken und eine gentechnikfreie Züchtung und Landwirtschaft gefährden.

Schreiben auch Sie mit wenigen Klicks Ihren EU-Abgeordneten, dass diese das Gesetz ablehnen sollen. Nutzen Sie dafür gerne das hier verlinkte E-Mailtool.

Verbreiten Sie den Link gerne an Verwandte, Freunde und Menschen in ihrem Umfeld, die auch in Zukunft weiterhin Essen ohne Gentechnik haben wollen.

PS: Wenn Sie das E-Mailtool bereits verwendet haben, können Sie jetzt auch über LinkedIn aktiv werden. Hinterlassen Sie Ihren EU Abgeordneten einen Kommentar

Gezeichnete Maiskolben mit Ausrufe- und Fragezeichen versehen
Bild: Mira Nograsek /Global 2000

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