22.01.2024

Tag des Zweinutzungshuhns

Am 22. Januar ist der „Tag des Zweinutzungshuhns“.

Warum das wichtig ist? Weil immer noch der Großteil der gehaltenen Hühner einseitig auf Leistung gezüchtet wird. Das heißt ganz konkret: Legehennen legen extrem viele Eier und die männlichen Tiere, die keine Eier legen können, haben keine Funktion. Denn sie setzten sehr langsam Fleisch an, so dass es sich kaum lohnt, sie zu mästen. Das Zweinutzungshuhn soll diese extreme Einseitigkeit in der Zucht, die mit Gesundheitsproblemen einhergeht, aufbrechen.

Beim Zweinutzungshuhn sind beide Geschlechter wichtig - die weiblichen Tiere legen die Eier, die männlichen setzen Fleisch an. Doch das bedeutet: die Tiere legen weniger Eier und wachsen langsamer. Dafür sind sie gesünder und können ihr arteigenes Verhalten ausleben. Die Ökologische Tierzucht gGmbH (ÖTZ) züchtet Zweinutzungshühner, um ökologischen und nachhaltig wirtschaftenden Betrieben eine echte Alternative zu den Hochleistungsrassen zu bieten. Der Tierzuchtfonds der Zukunftsstiftung Landwirtschaft unterstützt diese wichtige Arbeit.

Mehr zu dem Thema Zweinutzung und warum das auch für den ökologischen Landbau wichtig ist, erfahren Sie auf der Homepage der ÖTZ. 

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