25.11.2021

Meldepflicht für Saatgut?

Eine amtliche Meldepflicht für Vielfalts-Engagierte und Saatguterhalter? Wer würde noch samenfeste Sorten erhalten, wenn man sich beim Pflanzenschutzdienst registrieren müsste?  Wenn man dann eine aufwendige Liste von Pflichten erfüllen müsste, bis hin zu PCR-Tests bei Tomaten oder Bohnen? Wenn das Saatgut und die Jungpflanzen deswegen erheblich teurer würden?

Wer keine Angestellten hat und daher ohnehin nur wenig Saatgut produzieren, eintüten und verkaufen kann, sollte nicht mit Verwaltungsarbeit belastet werden. Auch eine Kostenerstattung wäre keine Lösung, denn die Verwaltungsarbeit würde dadurch nur noch weiter anwachsen. Erhalter*innen und solche, die es ausprobieren wollen, würden abgeschreckt. Soll künftig Vielfaltssaatgut nur noch von wenigen mit Personal ausgestatteten Organisationen in der EU verkauft werden?     

Der Dachverband Kulturpflanzen- und Nutztiervielfalt e.V. bittet Sie deswegen um Unterstützung!

Hier können Sie die Petition des Dachverbands an die EU Kommission noch bis zum 25.11.2021 unterschreiben und kommentieren. Auch weitere Informationen zu dem Thema Saatguterhaltung finden Sie auf der Seite.

 

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